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Aladdin und der König der Diebe
Der große Erfolg des Kinofilms, der TV-Serie und der ersten Video-Fortsetzung sorgte bereits vier Jahre nach
"Aladdin" zu einer
weiteren Fortsetzung, die nur als Video erschien. Chronologisch spielt die
jüngste Disney-Produktion rund um den ehemaligen Dieb aus Agrabah nach den
anderen Filmen.
Bisher hatte sich der einstige Straßenjunge und Abenteurer erfolgreich einer
"Domestizierung" verweigert. Er zog stattdessen das wilde Leben auf
den Straßen dem ruhigeren Palast-Leben mit seiner geliebten Sultanstochter
Prinzessin Jasmin vor. Nun scheint sich aber das wilde Leben dem Ende
zuzuneigen, denn es soll geheiratet werden - um so schmerzlicher wird dem
künftigen Thronfolger bewusst, dass er über seine eigene Familie so gut wie
nichts weiß.
Wir ahnen, dass es nicht lange so bleiben wird und tatsächlich kommt nun eine
Geschichte in Gang, die ein wenig „Ali Baba und die 40 Räuber“ mit einer
Vater-Sohn Geschichte kreuzt. Kurz vor dem Hochzeitstermin wird der Palast des
Sultans von den berüchtigten vierzig Räubern überfallen. Dabei muss Aladdin
feststellen, dass der legendäre König der Räuber und Anführer der Bande Kassim
sein verschwundener Vater ist. Er ist genauso wie sein Sohn keinem Abenteuer
abgeneigt und ist auf der Suche nach der legendären Hand des Midas, mit dessen
Hilfe sich alles in Gold verwandeln lässt. Um ihren Aufenthaltsort zu erfahren
benötigt er jedoch zuerst das Orakel, das sich in der Schatzkammer im Palast
des Sultans befindet.
Der Loyalitätskonflikt für Aladdin ist vorprogrammiert: Soll er seinem
durchtriebenen Vater helfen oder loyal zum Sultan und Prinzessin Jasmin stehen?
Also zugleich die Entscheidung zwischen dem alten, wilden Leben und einem neuen
in geregelten Bahnen. Nach einigem hin und her, bei dem unter anderem der fiese
Saluk versucht Kassim den Rang als Anführer streitig zu machen, gehen
schließlich Vater und Sohn gemeinsam auf die Suche nach dem Gegenstand der
ewigen Reichtum verspricht.
Bei der zweiten Videofortsetzung steht wieder mehr Aladdin im Mittelpunkt der
Handlung, aber natürlich werden die sympathischen und witzigen Nebenfiguren
auch wieder eingesetzt. Der vorwitzige Papagei Jago streitet wieder mit dem
Äffchen Abu herum, während der blaue Dschinnie sich in rasendem Tempo wieder in
allerlei Figuren verwandelt. Darunter sind unter anderem auch eine Reihe von
Disney-Figuren wie Aschenputtel, Pocahontas, Schneewittchen, Peter Pan oder Micky Maus aus „Steamboat Willie“
verwandelt.
Wiederum mussten einige unnötige Sangeseinlagen sein und natürlich kennt man
den Vater-Sohn Konflikt schon zu Genüge aus vielen anderen Filmen. Dennoch gab
es 1997 den "Annie" als beste "Home Video Production" und
tatsächlich bietet auch die zweite Videofortsetzung einiges an Spannung und
Spaß und somit ansprechende Trickfilmkost.
Wie sieht das eigentlich mit Aladdins Mutter aus - und hat er vielleicht nicht
noch einige verschollene Geschwister???
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Originaltitel |
Aladdin
and the King of Thieves |
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Produktionsfirma |
Walt Disney Television Animation |
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Produzenten |
Michelle
Pappalardo-Robinson, Terry Smith |
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Regie |
Tad Stones |
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Story |
Mark
McCorkle, Robert Schooley |
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Musik |
Mark Watters, Carl Johnson, Alan Menken u.a. |
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Jahr |
1996 |
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Länge |
78 Minuten |
