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Der König und ich

Die Geschichte basiert auf dem bekannten Broadway-Musical von Rogers and Hamerstein. Es gab dazu auch eine Reihe von Realverfilmungen, die bekannteste mit Yul Brunner, die neueste mit Jodie Foster. Jetzt also die Geschichte des Königs von Siam und seiner Gouvernante als Trickfilm.

Dieser König im fernen Indien möchte seinen vielen Kindern mit den Segnungen der westlichen Zivilisation bekannt machen. Aus diesem Grund heuert er eine Gouvernante aus England an. Diese Lehrerin, Anna Leonowens, ist für ihre Zeit (wir befinden uns schließlich im Jahre 1862) sehr unabhängig und selbstbewusst. Konflikte zwischen östlicher und westlicher Tradition bleiben so zwangsläufig nicht aus.
 
Dennoch kommt es bei allen Gegensätzen zu einer Liebesgeschichte, die sich zwischen dem König und Anna entspinnt. Für weitere Komplikationen ist zusätzlich gesorgt durch eine geplante Thronrevolte des Bösewichts Kralahome. Natürlich gibt es mit dem Äffchen Moonshee und dem Elefant Stoßzähnchen auch tierische Nebendarsteller. Die Musik stammt übrigens aus dem Musical.

In den amerikanischen Kinos floppte der Film (nur rund 12 Millionen Dollar Einnahmen). In Deutschland erlebte er wohl auch deshalb nur seine Veröffentlichung auf Video. Die Kritiker waren zwiespältiger Meinung. Für die meisten Betrachter ist einfach die klassische Verfilmung zu dominant - die Trickfilmversion kann ihr einfach nicht das Wasser reichen.

Originaltitel

The King and I

Produktionsfirma

Warner Brothers Animation, USA

Regie

Richard Rich

Drehbuch

Peter Bakalian und Co-Writer Jacqueline Feather, David Seidler

Produzenten

James G. Robinson, Arthur Rankin jr., Peter Bakalian

Ausführender Produzent

Robert Mandell

Jahr

1999

Homepage

www.kingandi.com

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