
Copyright: Brösel/Achterbahn
Werner-beinhart
Werner zum Ersten. Nach dem Riesenerfolg seines
Comic-Helden Werner entschloss sich Brösel (alias Rötger
Feldmann), seine Figur auch auf die Leinwand zu bringen. Nicht
nur der gezeichnete Werner, sondern auch der Künstler selbst
spielt mit.
Die Story dreht sich um den Zeichner Brösel, der unter akuter
Ideenlosigkeit leidet. Erst nach kräftig Bölkstoff, träumt er
davon seine Jugendabenteuer als Comic zu Papier zu bringen. Dabei
ging es wohl hauptsächlich ums Saufen und um aufgetunte Motorräder:
der Klempnerlehrling Werner, seine Horex und Saufkumpane wie
Eckaat werden geboren.
Die Realszenen spielen in einem fiktiven Königreich und sind ultrapeinlich
schlecht. Den Erfolg des Films machten dann wohl eher die einzelnen
Trickepisoden aus. Hier fließt Bölkstoff in
Strömen und der Humor ist wie man ihn aus den Comics kennt.
Folglich strömten auch die nicht geringe Zahl an Werner-Fans ins Kino.
So kamen stolze 5,5 Millionen Zuschauern zusammen - so viele
Besucher haben nicht einmal die meisten Highlights aus Hollywood.
Die Videoveröffentlichung war zudem 1992 das erfolgreichste
Kaufvideo des Jahres. Ein Hit wurde auch der Titelsong "Beinhart
wie ein Rocker" von der Band "Torfrock".
Insgesamt dauerte die Produktion zwei Jahre und hatte rund 6 Millionen
verschlungen, eingespielt wurde ein mehrfaches und
Fortsetzungen folgten.
P.S.: Ich persönlich finde die Comics lustiger.
| Regie | Niki List, Gerhard Hahn, Michael Schaak |
| Produzent | Bernd Eichinger |
| Ausführender Produzent | Edwin Leicht |
| Co-Produzent | Herman Weigel |
| Drehbuch | Ernst Kahl; Rötger Feldmann (Brösel) |
| Jahr | 1990 |
| Länge | 93 Minuten |
| Internetseite | www.werner.de |
