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Copyright: Brösel/Achterbahn

Werner - Volles Rooäää!!!: Fäkalstau in Knöllerup

Werner zum Dritten. Nach "Werner - beinhart" und "Werner- Das muß kesseln!!!" geht es erneut - wie der Titel schon andeutet - hochintellektuell zur Sache. Diesmal will sich der gierige Baulöwe Günzelsen ein Wohnviertel in Werners Heimatdorf Knöllerup unter den Nagel reißen. Dabei setzt er so hinterhältige Mittel ein wie eine Schlägerbande Skins und sogar Bomben. Hier kann nur Werner helfen. Seine Idee: Ein Fäkalstau in der Kanalisation von Knöllerup.
Die Idee zum Film soll Brösel auf der heimischen Toilette gekommen sein als diese überlief, weil ein Betonlaster in die Kanalisation gekippt war.
Die ganze "Scheisse", pardon, der ganze Spaß hat rund 9 Millionen Produktionskosten verursacht und rund 400 Zeichner beschäftigt. Mühe gab man sich auch bei der möglichst realistischen Animation. Durch die Technik des "Motion Capturing" wurden möglichst realistische Bewegungsabläufe in den Computer übertragen. Hierbei wird ein Schauspieler verkabelt und seine Bewegungen mittels Sensoren aufgezeichnet.
Die Kritiker konnten auch diesmal über den Fäkal- und Saufhumor, Marke "besonders niveaulos", nur bedingt lachen. Die Fans hielt es einmal mehr nicht davon ab, die Produktionskosten locker wieder einzuspielen: Fast 3 Millionen Besucher ließen wieder die Kassen klingeln. Prompt sind schon gleich zwei Fortsetzungen in den nächsten 6 Jahren geplant, denn das Werner-Imperium mit Achterbahn-Aktien, diversen Merchandising-Produkten sowie Bölkstoff braucht so dringend finanziellen Nachschub wie Werners Horex den Sprit.

Animationsstudio "Trickcompany", Hamburg
Regie Gerhard Hahn
Produzent Jens Niewand für "Achterbahn"
Drehbuch Rötger Feldmann (Brösel), Andi Feldmann, Christian Sievers
Jahr 1999
Länge 76 Minuten
Internetseite www.werner.de

 

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